Vielen Dank

– gemeinsam haben wir etwas bewegt

DOK1 – Das Handyexperiment, Folge 2
Das große DOK1 Handyexperiment. Folge 2. 27.05.2026

Liebe Lehrkräfte, liebe Schüler:innen, liebe Eltern und alle, die am DOK1-Handyexperiment mitgemacht haben! Danke für euren Mut und euer Engagement. So ein Experiment auszuprobieren ist alles andere als selbstverständlich – ihr habt damit einen wichtigen Beitrag geleistet. Solche Initiativen leben von Menschen wie euch, die Veränderung aktiv mitgestalten. Wir hoffen, ihr konntet aus dieser Zeit neue Erkenntnisse und Perspektiven für euren Alltag mitnehmen. Nochmals danke für den Einsatz!

Liebe Schülerinnen und Schüler, über diesen Link könnt ihr euer persönliches Ergebnis der wissenschaftlichen Befragungen abrufen. Gebt einfach den personalisierten Code ein, mit dem ihr auch die drei Befragungen durchgeführt habt – schon erscheint eure persönliche Auswertung.

Hier die individuelle Auswertung ansehen

AUSWERTUNG

3 WOCHEN ohne
 Smart Phone
Das Österreich Experiment

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Tausende

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Schüler:innen

OHNE

SMARTPHONE

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von

04.03.2026 - 24.03.2026

AUCH IN

DE, CH, IT & LIE  

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VoN ORF Dok1

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BUNDESMINISTERIUM Für BILDUNG, Anton Proksch institut, Sigmund Freud Universität & IR&C

Konrad Lorenz Gymnasium Gänserndorf 2025

Die ERSTE RUNDE

Drei Klassen am Konrad Lorenz Gymnasium in Gänserndorf wagten 2025 den ersten Schritt: 21 Tage ohne Smartphone.

Die ORF Dok1 hielt fest, wie der Alltag leiser, echter und überraschend intensiver wurde – ein Experiment, das jetzt ganz Österreich und darüber hinaus motivieren soll.

Eine Gruppe Jugendlicher steht in einem Raum vor einem Tisch mit vielen gestapelten Smartphones, eine Kamera auf einem Stativ ist im Vordergrund.
Wollt ihr Teil der neuen DOK1 werden?

Werdet Teil der Dok1

Mit Einsendung von Fotos, Videos oder Texten könnt ihr euch bei uns bewerben. Bei den kreativsten Klassen kommt der ORF mit einem Kamerateam vorbei.

So werdet ihr Teil der großen ORF Dok1
"3 Wochen ohne Smartphone". Viel Erfolg!

About image

Schickt uns eure Fotos, Videos oder Ideen zu euren 3 Wochen ohne Smartphone. Egal ob als Klasse, Gruppe oder Einzelperson – wir wollen sehen, wie ihr die Challenge lebt.

Was plant ihr? Was fällt euch schwer? Was gelingt euch richtig gut? Alles, was ihr einreicht, hilft uns, die ORF Dok1 authentisch zu erzählen.

Schreibt uns direkt!

Ihr habt Fragen, Ideen oder Vorschläge? 
Meldet euch direkt per Email bei uns mit eurem Anliegen.

Porträt einer lächelnden Frau mit dunklen Haaren und dunklem Blazer vor grauem Hintergrund.
redaktion - ORF Dok1
Porträt eines lächelnden Mannes mit kurzem, dunklem Haar, hellbraunen Augen und leichtem Bart, vor blauem Hintergrund.
Lehrer - Konrad Lorenz Gymnasium Gänserndorf
Die 3-wöchige Challenge

Der Ablauf des Experiments

Vier Schritte – von der Vorbereitung bis zur Langzeitauswertung.

Für jede dieser Gruppen haben wir die wichtigsten Informationen und Materialien kompakt zusammengefasst.

8. JÄN - 20. Feb
VorbEReitung

Die Teilnehmer:innen melden sich freiwillig bei den Lehrkräften, bekommen Infos & Teilnahme-Codes.

26. Feb - 3. März
Statusabfrage

Der 1. Fragebogen (T1)  wird ausgefüllt und die mentale Gesundheit vor dem Experiment erhoben.

4. März
START

Smartphone weglegen, das Experiment beginnt.

24. März
ENDE

Challenge ist vorbei,
2. Fragebogen (T2) wird ausgefüllt.

27.- 28. april
Langzeiteffekt

3. Fragebogen (T3) wird ausgefüllt, langfristige Ergebnisse werden analysiert.

Die Rollenverteilung

Wer Übernimmt welche Rollen?

Ob Lehrkraft, Elternteil oder Schüler:innen - jede Gruppe hat beim Handyexperiment eine eigene Rolle. Hier findest du übersichtlich aufbereitet alle Infos, Materialien und Antworten auf die wichtigsten Fragen, jeweils genau für dich zusammengestellt.

Für jede dieser Gruppen haben wir die wichtigsten Informationen und Materialien kompakt zusammengefasst.

Symbol eines Schülers mit Umhang, der eine Mütze trägt und ein Buch hält.

SCHÜLER:INNEN machen mit

Sie machen beim Experiment mit und legen ihr Smartphone 3 Wochen zur Seite.

Jene, die ihr Handy behalten möchten, sollen als Kontrollgruppe bei der Befragung teilnehmen.

Symbol einer Lehrperson mit Buch in der Hand, stilisierte Figur mit Krawatte.

LEHRKRÄFTE Organisieren

Sie organisieren das Experiment in der Klasse und geben die Codes für die Befragungen aus. Sie begleiten die 3 Wochen und sichern den Ablauf an der Schule.

Symbol zweier Personen, die eine Familie oder Eltern darstellen.

ELTERN unterstützen

Sie unterstützen ihr Kind zuhause während der 3 Wochen, helfen beim Durchhalten und sorgen für einen klaren Rahmen.

Alles was du brauchst

INFOS & DOWNLOADS

Hier findest du alle wichtigen Informationen und Unterlagen für das Handyexperiment – übersichtlich nach Zielgruppen sortiert. Ob du mitmachst, begleitest oder organisierst: Jede Gruppe hat ihre eigenen Materialien, Erklärungen und Aufgaben.

Wähle einfach die Rolle, die für dich passt, und du wirst direkt zu allen relevanten Infos und Downloads weitergeleitet.

Für alle, die mitmachen

Alles, was du für die 3 Wochen ohne Smartphone brauchst.

Für die, die organisieren

Unterlagen, Ablauf und Infos zur Begleitung.

Die Lehrkräfte sind der Dreh- und Angelpunkt des Experiments.
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Sie befragen die Schüler:innen ihrer Klasse:
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Wer möchte aktiv mitmachen?
Wer möchte Teil der Kontrollgruppe sein?

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Die Lehrkräfte bekommen die individuellen Codes für die Schüler:innen. Sie überprüfen am Ende, ob die Handys wirklich inaktiv sind und motivieren die Kinder und Jugendlichen, dabei zu bleiben.

Alle Informationen gibt es hier!

Für die, die begleiten

Was zuhause wichtig ist und wie Sie ihr Kind unterstützen können.

Stimmen aus dem Experiment

Echte Erfahrungen & Veränderungen

Schüler:innen, Lehrkräfte und Eltern aus dem ersten Experiment berichten, wie sich ihr Alltag ohne Smartphone verändert hat.

Von besserem Schlaf über weniger Stress bis hin zu mehr Zeit für echte Begegnungen – diese Rückmeldungen zeigen, was die 21 Tage auslösen können.

„Heute habe ich so lange und gut geschlafen, wie schon seit Wochen nicht mehr. Es geht mir körperlich und psychisch besser, ich habe viel weniger Stress.“

„Ich habe auf jeden Fall gemerkt, dass es mir ohne Social Media mental auch einfach besser geht, weil man sich viel zu sehr vergleicht.“

„Deniz und ich werden TikTok löschen auf jeden Fall. Weil es frisst einfach so viel Zeit und es geht mir nicht ab. Also, jetzt, wo ich diesen Entzug durchgemacht habe, wenn man das so nennen kann, dann merkt man wirklich, dass es relativ viel Zeitverschwendung ist.“

„Ich genieße grad die letzten Stunden handyfreie Zeit. Ich schreib das voll bewusst, weil ich irgendwie tatsächlich das Handy nicht aufdrehen will. Denn ich habe heute die wichtigste Erkenntnis des ganzen Experiments gehabt: Ich bin ohne Handy glücklicher.“

„Ich sage immer wieder, Live-Unterricht. Wir haben ganz viel hoffentlich für das Leben mitgenommen. Und so soll ja auch Schule sein.“

„Generell muss ich sagen, dass es mir ohne Handy besser geht. Ich habe mehr Zeit für mich. Auch meine Laune ist besser, weil ich irgendwie von Social Media keine anderen Seiten sehe und mich deshalb nur auf mich konzentrieren kann.“

Einfach erklärt

Die begleitenden Tests

Damit wir verstehen, wie sich 21 Tage ohne Smartphone auf Jugendliche auswirken, nutzen wir kurze wissenschaftliche Fragebögen.

Sie messen Stimmung, Schlaf, Wohlbefinden und den Umgang mit dem Handy – komplett anonym und leicht auszufüllen. Das sind die Inhalte:

Wohlbefindenstest

Als erstes fragen wir, wie gut du dich in den letzten Tagen gefühlt hast – also Stimmung, Energie und Lebensfreude. So sehen wir, ob eine digitale Pause das allgemeine Wohlbefinden stärkt.

Gesundheitsfragebogen

Wir fragen nach typischen Anzeichen von Niedergeschlagenheit, Überforderung oder Antriebslosigkeit. Damit können wir erkennen, ob die 21 Tage ohne Handy die Stimmung stabilisieren oder verbessern.

Insomnia Severity Index (Schlaf)

Der Test fragt, wie gut du schläfst: Einschlafen, Durchschlafen, Erholung.
Schlaf ist stark mit Handy-Nutzung verbunden – wir prüfen, ob Offline-Zeit zu besserer Erholung führt.

Temperament-Check

Dieser Test misst, wie spontan oder unüberlegt man manchmal handelt – zum Beispiel beim Griff zum Handy. Wir wollen herausfinden, ob weniger Smartphone-Nutzung hilft, unbewusste Gewohnheiten zu ändern.

Internet-Gewohnheiten

Der Fragebogen zeigt, wie stark man das Gefühl hat, ständig online sein zu müssen oder das Handy nicht weglegen zu können. So erkennen wir, ob ein digitaler Detox das Online-Verhalten entspannter und freier macht.

Warum diese Tests?

Alle Fragebögen zusammen zeigen, wie sich Stimmung, Schlaf, Stress und Online-Gewohnheiten verändern. Dadurch können wir die Wirkung der 21 Tage wissenschaftlich belegen – komplett anonym und für alle leicht verständlich.

Reduzieren statt komplett verzichten

Der Light-Modus

Du musst nicht 21 Tage komplett offline sein, um mitzumachen.
Diese Version ist wie ein Trainingsmodus: weniger Screen-Time, weniger Stress, mehr echtes Leben.

Probier’s 3 Wochen aus – du wirst überrascht sein, wie schnell es für dich normal wird und wie gut es sich anfühlt!

About image

DIE ANLEITUNG

Mach dir für 3 Wochen eine klare Regel:
‍maximal 1 Stunde Bildschirmzeit pro Tag.

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Stell dir am Handy ein Limit ein (z. B. über „Digitales Wohlbefinden“ bzw. „Bildschirmzeit“). So musst du nicht jeden Tag neu entscheiden – dein Handy erinnert dich automatisch. Wenn du willst, schau dir vorher deine aktuellen Werte an. Dann siehst du nach 3 Wochen, wie viel sich verändert hat.
Es geht nicht um Perfektion – sondern darum, dass du merkst, wie es sich anfühlt, wenn DU dein Handy im Griff hast (und nicht umgekehrt).

DAS ZIEL 

Hier geht es nicht um kompletten Verzicht, sondern um einen bewussteren Umgang. Du reduzierst deine Bildschirmzeit für 21 Tage auf ein Minimum – zum Beispiel auf max. 1 Stunde pro Tag.

Apps, die dich besonders reinziehen oder stressen (z. B. TikTok, Instagram, Roblox, Fortnite), deaktivierst oder löscht du – damit wieder mehr Zeit fürs echte Leben frei wird.

TIPPS für die Umsetzung
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  • Zeitfresser raus: Social Apps & Games deaktivieren oder löschen.
  • Handy nachts? Nein. Wecker anders lösen – Schlaf gewinnt.
  • Ab 19 Uhr ist Schluss: abends bewusst offline.
  • Handy nicht ins Zimmer – sonst wird’s wieder „nur kurz“.
  • „Nicht stören“ an: weniger Trigger, mehr Ruhe.
  • Nachmittags Flugmodus: einmal Kopf frei machen.
  • Fixe Handyzeiten setzen: kurz nach der Schule, dann aus.
  • WhatsApp-Gruppen ausmisten oder stumm schalten.
 FAQ Lehrkräfte

Fragen, die Lehrkräfte häufig stellen

Das Handyexperiment wirft bei vielen Lehrkräften ähnliche Fragen auf:

Wie organisiere ich die Teilnahme? Was mache ich mit den Codes? Und wie begleite ich meine Klasse durch die 21 Tage – inklusive möglicher Entzugserscheinungen und Elternfragen?

Hier finden Sie die wichtigsten Antworten – klar, praxisnah und basierend auf Erfahrungen aus dem ersten Experiment sowie den Empfehlungen unseres wissenschaftlichen Teams.

1.  die wichtigsten Informationen

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2. Die Wichtigsten Vorbereitungen

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3. Gibt es Entzugserscheinungen?

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4. WIe im Unterricht einbauen?

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5. Wie 3 Wochen Begleiten?

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6. WElche Ängste kommen auf?

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7. sind Tagebücher Pflicht?

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8. Wie mit Unklarheiten Umgehen?

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9. Wie Helfe ich der AUswertung?

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FAQ Eltern

Fragen, die Eltern häufig stellen

Das Handyexperiment wirft auch bei vielen Eltern ähnliche Fragen auf:

Was passiert mit dem Smartphone? Wie kann ich mein Kind unterstützen? Und wie geht man mit Entzugserscheinungen um?

Hier die wichtigsten Antworten – kurz, verständlich und basierend auf Erfahrungen aus dem ersten Experiment sowie Empfehlungen von Fachleuten.

1. Was passiert Mit dem Smartphone?

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2. Wie sperre ich Dienste am besten?

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3. Gibt es Entzugserscheinungen?

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4. Was kann ich dagegen tun?

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5. Wie kann ich mein Kind unterstützen?

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6. Wie funktioniert die Auswertung?

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Wer das Experiment möglich macht

Die Köpfe hinter dem Handyexperiment.

Dr. Oliver Scheibenbogen

Wissenschaftliche Leitung  
Anton Proksch Institut,
Sigmund Freud Universität

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Lisa Gadenstätter-Hörtnagl

Redaktionelle Leitung  
ORF Dok1
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Dr. Jörg Prieler

Leitung Testverfahren  
Geschäftsführung IR&C
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