Für die, die organisieren

Unterlagen, Ablauf und Infos zur Begleitung.

Infos für Lehrkräfte
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‍Lehrkräfte sind der Dreh- und Angelpunkt des Handyexperiments. Sie koordinieren die Teilnahme in Ihrer Klasse, geben die individuellen Codes an die Schüler:innen aus und begleiten die Gruppe durch die 3 Wochen. Ihre Unterstützung entscheidet maßgeblich darüber, wie gut das Experiment gelingt.


Vielen Dank, dass Sie dieses Projekt möglich machen!

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Ihre Aufgaben im Überblick


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Lehrkräfte übernehmen 3 zentrale Aufgaben:

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1. Teilnahme klären

Sie sprechen mit der Klasse, wer aktiv an der 3-Wochen-Challenge teilnimmt und wer Teil der Kontrollgruppe wird.

Wichtig: Auch Schüler:innen, die nicht ganz mitmachen wollen, sollen motiviert werden, zumindest an der Kontrollgruppe teilzunehmen. Denn die Kontrollgruppe ist entscheidend, um die Ergebnisse wissenschaftlich vergleichen zu können.

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2. Codes ausgeben & Befragungen durchführen

Sie erhalten für alle Schüler:innen individuelle Codes, mit denen die anonyme Teilnahme an den drei Fragebögen möglich ist.

Diese Codes sind für die korrekte wissenschaftliche Auswertung zentral.

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3. Begleitung über 3 Wochen

Sie unterstützen die Klasse beim Durchhalten, überprüfen, ob Handys inaktiv sind, und schaffen Raum für Austausch, Reflexion und Fragen. Ihre Präsenz stärkt die Motivation und sorgt für einen verlässlichen Ablauf.

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Die drei Befragungszeitpunkte


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Die wissenschaftliche Begleitung basiert auf drei anonymen Fragebögen:

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1. T1 - Vor dem Start (26. Feber – 3. März)

Die erste Befragung kann im Zeitraum vom 26.2. – 3.3. stattfinden.

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2. T2 - Direkt nach Ende (25. – 27. März)

Die zweite Befragung findet gleich nach Experiment-Ende statt. Im Idealfall von 25. – 27.3.

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3. T3 - Fünf Wochen später (28. – 30. April)

Die dritte Befragung 5 Wochen nach dem Ende des Experiments. Idealerweise vom 28. – 30.4.

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Kontrollgruppe – ein wichtiger Beitrag zur Studie


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Nicht alle Jugendlichen wollen 3 Wochen ohne Smartphone leben – das ist völlig normal.
Gerade deshalb ist die Kontrollgruppe so wertvoll.

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Was bedeutet Kontrollgruppe: Diese Schüler verwenden ihr Smartphone in den 3 Wochen ganz normal, füllen aber trotzdem die 3 Fragebögen aus. Lehrkräfte fordern auch den Code zum Ausfüllen der Fragebögen für diese Schüler an. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie per Newsletter.

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Warum die Kontrollgruppe wichtig ist:

  • Sie ermöglicht wissenschaftlich saubere Vergleichsdaten
  • Sie zeigt, ob Veränderungen wirklich vom Smartphone-Verzicht stammen
  • Sie gibt auch skeptischen Schüler:innen eine Möglichkeit mitzumachen
  • Sie stärkt die Repräsentativität der Studie

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Bitte aktiv ansprechen!

Lehrkräfte sollen Schüler:innen, die nicht an der Challenge teilnehmen möchten, freundlich motivieren, zumindest die Fragebögen der Kontrollgruppe auszufüllen.

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FAQ für Lehrkräfte

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Wie kann ich mich anmelden? 

Sie bekommen per Email einen Einladungslink zum Testportal. Danach geben Sie in den entsprechenden Eingabefeldern an, wie viele Schüler:innen Ihrer Klasse an der Versuchsgruppe (VG) und der Kontrollgruppe (KG) teilnehmen werden. Auch das Bundesland, in dem sich ihre Schule befindet, sowie der Schultyp wird abgefragt. Die einzigartigen Codes für Ihre Klasse werden direkt auf dieser Seite erstellt und können als PDF-Datei herunterladen werden. Dieses PDF beinhaltet eine Liste mit den Codes Ihrer Klasse (jeweils VG und KG).

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Was mache ich mit den Codes

Sobald Sie die Codes erstellt und erfolgreich heruntergeladen haben, können Sie diese den jeweiligen Schüler:innen zuweisen. Sie können frei entscheiden, wer welchen Code bekommt. Bitte achten Sie darauf, dass Sie die Codes für die Vergleichsgruppe (VG) und die der Kontrollgruppe (KG) den entsprechenden Personen der jeweiligen Gruppen richtig zuteilen und diese nicht miteinander vermischen.

Vorsicht: jeder Code ist einzigartig und funktioniert bei jeder Testung nur einmal!

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Was sind die wichtigsten Informationen, die ich meinen SchülerInnen mitgeben sollte?

Es handelt sich, um ein freiwilliges Selbstexperiment. Jeder kann, keiner muss. Jeder Tag an dem man dabei sein kann ist ein Gewinn; es ist vollkommen in Ordnung, sollte man die 21 Tage nicht schaffen. Der Selbstversuch ist eine Chance etwas über sich selbst herauszufinden und auch neue Dinge/Tätigkeiten in seinen Alltag zu integrieren.

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Welche Vorbereitungen muss ich treffen?

Überlegt, wo die größten Hürden und Stolpersteine liegen könnten. Eine gute Vorbereitung hilft ungemein den Selbstversuch durchzuhalten. Unsicherheiten bei Themen wie Erreichbarkeit (Tastenhandy), Uhrzeit, Wecker, Zug- und Busverbindungen, Stundenpläne, … sollten im Vorfeld geklärt sein.

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Wenn die Kinder/Jugendlichen in der Schule Entzugserscheinungen haben, wie gehe ich am besten damit um?

Thematisiert mögliche Entzugserscheinungen im Vorfeld. Auch die Familien sollten sich möglicher Entzugserscheinungen bewusst sein. Gerade in den ersten Tagen des Selbstversuchs empfiehlt sich ein enger Austausch mit den Jugendlichen, schulisch, als auch familiär. Zusätzliche begleitete Aktivitäten (im Schulalltag und in der Freizeit) helfen darüber hinweg.

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Was kann ich im Unterricht zu diesem Projekt anbieten?

Das Thema Sucht und Abhängigkeit wird in vielen Fächern thematisiert und im Unterricht eingebaut. In technischen Fächern bzw. auch in Digitaler Grundbildung können Probleme und Vorteile der aktuellen Digitalisierungswelle integriert werden. Außerdem bieten es sich im sozialen Lernen vielfach an, die Auswirkungen eines unreflektierten Smartphone-Konsums zum Thema zu machen. Hierbei kann ein Fokus auf Kommunikations-Regeln, soziales Miteinander, Interaktion in Gruppen und Ähnliches gelegt werden.

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Wie sollte ich meine SchülerInnen in den 3 Wochen begleiten?

Agiert als Gruppe, zusammen lässt sich der Selbstversuch leichter schaffen. Eine gemeinsame Liste mit einem Belohnungsstempel pro geschafftem Tag bietet sich an. Außerdem könnten die 21 Tage natürlich auch zum „Themenmonat“ ausgerufen werden.

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Welche Ängste werden von den SchülerInnen geäußert und wie kann ich als Lehrkraft darauf eingehen?

Durch die fehlende Präsenz in sozialen Medien äußern SchülerInnen Ängste etwas zu verpassen („Fear of missing out“). Vor allem der Austausch mit Familie und Freunden wird schwieriger. Hier kann man gemeinsam Pläne schmieden, wie diese Ängste gelindert werden (Stichwort Tastenhandys, Wertigkeit mündlicher Abmachungen).

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In der DOK1 wurden offline-Tagebücher angeboten – sollen wir das auch machen?

Die offline-Tagebücher haben einen niederschwelligen, aber tollen Mehrwert, vor allem auch in der Nachbereitung des Selbstversuchs. Falls SchülerInnen am Schreiben dieser interessiert sind, empfiehlt sich diese Methodik allenfalls. Eine Vorlage zum Selbstausdruck findet ihr bei unseren Materialien. Auch das Aufarbeiten von digitalen-Tagebüchern (zum Beispiel Video Logs übers Schul-Tablet) könnte eine Alternative darstellen.

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Welche Unklarheiten könnten bei den SchülerInnen auftreten und wie gehe ich damit um?

Digitale Endgeräte außerhalb des Smartphones sind vom Selbstversuch nicht „betroffen“. Es ist wünschenswert, dass die Bildschirmzeit vom Smartphone nicht auf andere digitale Geräte shiftet. Im Notfall darf und soll das Smartphone selbstverständlich aufgedreht und genutzt werden. Auch für Eltern und Erziehungsberechtigte ist diese Zeit eine Herausforderung. Bereitet euch vor, wie funktioniert der Informationsfluss und die Kommunikation während der 21 Tage. Jeder Tag ist ein Gewinn, sollte es tageweise Pausen benötigen, bleibt trotzdem am Ball.

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Wie funktioniert die wissenschaftliche Auswertung? Was muss oder sollte ich als Lehrkraft tun?

Die Auswertung erfolgt anhand wissenschaftlicher Fragebögen. Hierbei dienen internationale Gesundheitserhebungen (psychisches Wohlbefinden, Schlafqualität, depressive Symptome, Internetnutzung, Stress, …) als Grundlage. Es gibt drei Testzeitpunkte: T1 unmittelbar vor Start des Selbstversuchs, T2 etwa drei Tage nach Ende der 21 Tage und T3 sechs Wochen nach Ende des Selbstversuchs. Die Auswertung erfolgt anonymisiert, jedoch mit individualisierten Testcodes. Diese dienen rein der Vergleichbarkeit der Datensätze T1 bis T3. Vor T1 empfiehlt es sich die tägliche Bildschirmzeit zu beobachten, um einen passenden Durchschnitt angeben zu können. Die genauesten Daten hierzu findet man auf dem Smartphone selbst.

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Übersicht Materialien

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Für die Vorbereitung:

Alles, was Sie zur Unterrichtsvorbereitung benötigen:

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  • Arbeitsblatt: Wie und wann nutze ich mein Handy?
  • Vorbereitungsmaterial zur Challenge
  • Hinweise für den Soft-Start
  • Elternbrief (für das Gespräch zuhause)

Diese Unterlagen helfen, die Klasse inhaltlich abzuholen und Unsicherheiten zu klären.

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Während der 3 Wochen:

  • 3-Wochen-Tagebuch (PDF)
  • Tages- und Wochenreflexionen
  • Tipps zum Offline-Alltag
  • Unterrichtsanregungen für die Challenge-Zeit

Diese Materialien unterstützen die Orientierung und geben Jugendlichen eine Struktur für die 21 Tage.

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Nach den 3 Wochen:

  • Reflexionsblatt zur Auswertung3-Wochen-Tagebuch (PDF)

Tipps für deinen Umgang mit dem Handy „nach der Challenge“

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Danke für die Unterstützung an:

Konrad Lorenz Gymnasium Gänserndorf/BRG Klosterneuburg/

Andrea Buhl-Aigner, www.smartphonecoach.org

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Download Materialien

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1. Arbeitsblatt: „Wie und wann nutze ich mein Handy?“

→ Vorbereitung vor Beginn des Experiments

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DOWNLOAD: 

Arbeitsblatt: „Wie und wann nutze ich mein Handy?“

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2. 3-Wochen-Offline-Tagebuch (PDF)

→ für die gesamte Challenge-Phase

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DOWNLOAD: 

3-Wochen-Offline-Tagebuch (PDF)

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3. Arbeitsblatt: Reflexion & Auswertung der Challenge im Unterricht

→ für die Nachbereitung nach den 3 Wochen

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DOWNLOAD: 

Arbeitsblatt: Reflexion & Auswertung der Challenge im Unterricht

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4. Vorbereitungsmaterial

→ ist im Online-Tagebuch-PDF integriert:

  • Soft-Start
  • Vorbereitungsphase
  • Entzugserscheinungen verstehen
  • Offline-Strategien
  • Wochenreflexionen

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5. Wissenschaftliche Unterlagen für Lehrkräfte

→ organisatorisch & methodisch wichtig!

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DOWNLOAD: 

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6. Einverständniserklärung der Eltern zur Teilnahme von Schüler:innen unter 16 Jahren

→ diese Erklärung kann an Eltern über das von der Klasse verwendete Kommunikationstool weitergeleitet werden

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DOWNLOAD: 

‍Einverständniserklärung der Eltern zur Teilnahme von Schüler:innen unter 16 Jahren

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7. Weitere Materialien

DOWNLOAD: 

‍Elternbrief (Deutsch)

→ für die Weitergabe an Eltern

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DOWNLOAD: 

Q&A für Eltern

→ zur Vorbereitung auf mögliche Elternfragen

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DOWNLOAD: 

Begrüßungstext für Klasseninfos

→ ideal zur Vorstellung des Experiments in der Klasse

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DOWNLOAD: 

Cover Offline Tagebuch (Deckblatt A4)

→ Zum ausdrucken und gestallten

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DOWNLOAD: Alle Materialien als ZIP herunterladen

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